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AEB und shipcloud starten IT-Kooperation in der Versandlogistik

Stuttgart/Hamburg, den 11. April 2019:

Gute Nachrichten für den Online-Handel: Das Stuttgarter Softwareunternehmen AEB und der Shipping Service Provider shipcloud mit Sitz in Hamburg bündeln ihre Kräfte in einer Kooperation und Entwicklungspartnerschaft. Dadurch entstehen Lösungen, mit denen Online-Händler ihre Logistik digitalisieren können. Ein gemeinsamer Pilotkunde ist bereits im Livebetrieb.

  • Ziel ist die Entwicklung gesamtheitlicher Lösungspakete für E-Commerce-Unternehmen
  • Partner sehen hohen Bedarf der Online-Händler nach einfacher Anbindung unterschiedlicher Speditionen und KEP-Dienste
  • Wachsende Nachfrage nach datengesteuerten Analyse- und Optimierungsdienstleistungen
  • „Durch die Zusammenarbeit von AEB und shipcloud entsteht eine einzigartige Versandplattform. Online-Händler können damit ihr ERP-, Shop- oder Warenwirtschaftssystem über eine einfach integrierbare und einheitliche Schnittstelle an die Systeme von mehr als 150 KEP-Dienstleistern und Speditionen anbinden“, sagt Steffen Frey, Mitglied der Geschäftsleitung von AEB. „Die Lösungen arbeiten auch bei sehr großen Sendungsvolumen hochperformant“.

    Kernkompetenzen ergänzen sich perfekt

    „Beide Unternehmen haben ihre Kernkompetenzen in verschiedenen Bereichen und ergänzen sich perfekt. Die AEB verfügt über große Erfahrung im Bereich Logistik- und Zollsoftware für Industrie- und Handelskunden. shipcloud verfügt über fundiertes Know-how in der Schnittstellenentwicklung und in der Integration von Versandlösungen in die Systeme von Online-Händlern.“, sagt Stefan Hollmann, Gründer und Geschäftsführer bei shipcloud.

    Angebot befriedigt Nachfrage nach Multi-Carrier-Konnektivität

    Die Lösungen der beiden IT-Unternehmen trägt mehreren Branchentrends Rechnung. Beispielsweise wollen sich immer mehr Online-Kunden den Zustelldienst für Ihre Bestellung selbst auswählen. „Die Online-Händler benötigen Softwareunterstützung, um die von den Kunden gewünschte freie Auswahl des Zustelldienstes anbieten zu können.

    Heute stehen über shipcloud schon mehr als 50 Plug-Ins oder Integrationen zur Verfügung, mit denen das eigene in Shop-, ERP- oder Wawi-Systeme an alle wesentlichen Versanddienstleistern verbunden werden kann“, sagt Stefan Hollmann. Das Gleiche gilt für Fulfillment-Dienstleister, die eine unkomplizierte Einbindung von möglichst allen relevanten Logistikern in die eigene E-Commerce Lösung suchen, um sie ihren Kunden als Dienstleistung anzubieten. Oder für Spediteure und KEP-Dienstleister, die für die Integration gerade von kleinen und mittleren Kunden dringend eine Plattformlösung brauchen.

    Ein weiterer Trend: Immer mehr Industrieunternehmen entdecken den E-Commerce-Markt für sich und vertreiben ihre Waren im B2B-Sektor online. „Die Industriekunden haben gerade im B2B-Geschäft hohe Anforderungen an das Tracking, Retourenmanagement und sofortiges Onboarding neuer Logistikdienstleister, die wir zusammen mit shipcloud hervorragend abbilden können“, erklärt Frey. AEB verfügt durch seine Lösung Carrier Connect bereits über langjährige Erfahrung beispielsweise in Bezug auf den hochperformanten Druck von Versandlabeln oder in der Retourenlogistik.

    Unterstützung beim grenzüberschreitenden Versand

    Als führender Anbieter von IT-Lösungen für Zoll und Außenwirtschaft will AEB zusammen mit shipcloud mittelfristig ganzheitliche Lösungspakete entwickeln, welche E-Commerce-Unternehmen beim internationalen Versand unterstützen. Gerade bei der Zollabwicklung von grenzüberschreitenden Lieferungen und bei der vorgeschriebenen Sanktionslistenprüfung sehen die Kooperationspartner einen hohen Bedarf mit den entsprechenden Anforderungen, wie z.B. Verzollung und der Integration internationaler Carrier. Ein Vorteil ist hierbei die Präsenz von AEB an 18 Standorten in zehn Ländern. Zudem sehen shipcloud und AEB eine wachsende Nachfrage nach datengesteuerten Analyse- und Optimierungsdienstleistungen. „Es gibt ein großes Potenzial im Markt für ein umfassendes Angebot, das nun gemeinsam geschaffen wird“, fasst Stefan Hollmann zusammen.

    Über shipcloud: Die shipcloud GmbH wurde im Mai 2013 als Shipping Service Provider von Stefan Hollmann und Claus Fahlbusch gegründet. Das Unternehmen hat einen auf die Bedürfnisse von Onlinehändlern zugeschnittenen cloudbasierten Service für den Paketversand entwickelt. Über eine intuitiv und einfach integrierbare einheitliche Schnittstelle (RESTful API) wird das eigene Shop-, CRM-, ERP- oder Warenwirtschaftssystem an alle wesentlichen Paketdienstleister angebunden. Diese in Deutschland einzigartige technische Lösung ermöglicht nicht nur das automatisierte Ausdrucken von Versandmarken, sondern beinhaltet auch ein Multi Carrier Tracking, mit dem der Onlinehändler immer über den Stand der Sendung informiert ist. Außerdem besteht der Zugang zu attraktiven Versandkonditionen, da der Onlinehändler vertragsunabhängig auf die Angebote aller angebundenen Paketdienstleister zugreifen kann. Für seine innovative Technologie wurde das Unternehmen mit dem "Gründergeist" der Hamburger Wirtschaftsjunioren, dem "Rising Star" des bevh, dem "Vision Award", dem Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand, dem Deutschen Kunden Innovationspreis, dem German.Venture.Award und dem Deutschen Exzellenzpreis ausgezeichnet.

    Über AEB Seit mehr als 39 Jahren unterstützt die AEB GmbH mit ihrer Software die Logistik- und Außenwirtschaftsprozesse von Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen. Mehr als 5.000 Kunden aus über 35 Ländern nutzen die Lösungen beispielsweise für das Transport- und Lagermanagement, die Import- und Exportabwicklung sowie das Präferenzmanagement. Sie profitieren von höherer Effizienz, Rechtssicherheit und Transparenz – auch international. Möglich machen dies beispielsweise automatisierte Zoll- und Embargoprüfungen, die verbesserte Zusammenarbeit mit Partnern in der Lieferkette sowie automatisierte Versandprozesse. Das AEB-Portfolio reicht von schnell einsetzbaren Online-Lösungen bis hin zur umfassenden Logistiksoftware. AEB hat ihren Hauptsitz sowie eigene Rechenzentren in Stuttgart.